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Zuständige Bergämter und Bergmeister für 
den Steinkohlebergbau in Stockheim

Münchener Zeitung vom Montag, 07.08.1769 berichtet über Churpfälzisches Bergpatent. Bergordnung

1766 – 1805 Bergamtverwaltung in Kronach beim Stadtmagistrat

1768 - ? Markscheider Naßberger

Münchener Jntelligenzblatt Nr. 43 vom 15.11.1794 schreibt auf den Seiten 337-338 über Landesherrliche Verordnung. Bergmeisteramt.

Um 1790 das Bergamt Naila nach Steben verlegt 

1796 - 1805 Bergamtsverwalter und Kastner Friedrich Stöcker

Karl Friedrich Illig
1781 – 1803 Karl Friedrich Illig aus Lauter bei Schneeberg in Sachsen (geb. 1742) mit Dekret als Bergmeister vom 14.10.1781 und am 26.06.1795 zum Bergrat im Bergamt Kupferberg ernannt. Carl Friedrich Illig studierte ab 1780 in Freiberg (Nr. 195 ), war von 1787 bis 1789 auch 1. Bürgermeister, und lebte bis zum 10.06.1820 in Kupferberg.

1803 Churfürstlich bambergische Bergwerks-Verwaltung zu Kronach

1803 „Königlich Baierisches Berg- und Hütten-Commissariat in Franken“ zu
Kronach ( Scheftlmayer in Stockheim)

Franz Xaver Scheftlmaier
11.1803-1806 Oberberg-Commissär Franz Xaver Scheftlmaier (geb. 1771) kam zum königlichen Maximiliansstollen nach Stockheim (Schloß = Wohnung + Zechenhaus). Schäftlmaier wird 1809 Oberberg-Commissär des ersten Hauptberg Distrikts in München. Am Sonntag 14.12.1828 meldet der Königlich Bayerische Polizey-Anzeiger von München Nr. 98 auf Seite 1219 den Tod von Frau Kreszens Scheftlmaier Königlich Ober-Berg- und Salinen-Rathsgattin. Gestorben ist die 42 jährige am Schlagfluß. 1833 ist Scheftlmaier Ober-Appelations-Gerichtsrath in Bergwerkssachen. Am Sonntag, den 30.08.1835 meldet das Münchener Tagblatt Nr. 237, Seite 2237 den Tod des jetzt 64-jährigen Scheftlmeier. 1845 wohnt die Oberbergraths-Wittwe Schäftlmaier in München in der Müllerstraße 8/2 (wahrscheinlich seine 2.te Frau)

Joseph Herzog
17.12.1804 -1806 Churfürstlicher Schichtmeister und Bergmaterialien Rentand Joseph
Herzog kam als dortiger Schichtmeister von der Vitriolhütte in Kupferberg zum Bergamt Stockheim (Schloß Stockheim).
03.09.1806 Stadtmagistrat Kronach verkauft das Schlösschen zu Stockheim an den
Bamberger Stadtrath Ernst Strüpf (Sitz des Bergamtes Stockheim)
1807 – 1809 Bergmeister Joseph Herzog vom Bergamt Stockheim zum neuen Kgl. Baierisches Berg- und Hütten-Commissariat zu Franken in Kronach. Der Amtssitz war in der heutigen Amtsgerichtsstraße 15. (früher H.-Nr. 13)
Joseph Herzog studierte von 1799-1801 in Freiberg (Nr. 528). Er starb am 29.05.1809 in Kronach Haus-Nr. 87 mit 34 Jahren.

24.07.1808 Neue Kreisregelung auch für Bergämter (Regierungs-Blatt 1809 Seite 699)

1807 Königlich Baierisches Bergamt des Provinz Bamberg zu Cronach
In. Königlich Baierisches Regierungsblatt vom 25.04.1807, Seite 685

1809 Königlich Bayerisches Bergamt des Mainkreises zu Kronach

Christian Büttner
01.12.1809-1833 Bergmeister Christian Büttner aus Waldenburg /Schlesien zum Bergamt Kronach

1815 Berg- und Hüttenamt Stadtsteinach wird neu eingerichtet

07. 11.1822 Berg- und Hüttenamt Kronach wird nach dem Bergrevier Stadtsteinach in Berg- und Hüttenamt Stadtsteinach zu Kronach umbenannt.
In: Regierungs- und Jntelligenz-Blatt für das Königreich Baiern 1822 Nr. 42, Seiten 1081-1087.
Durch allerhöchste Entschließung vom 7. November 1822 werden 14 Bergreviere festgesetzt. Für jedes Bergrevier besteht ein Bergamt, welchem ein Bergmeister vorsteht.
Siehe auch: Comentar über das Bergrecht mit steter Rücksicht auf die vornehmsten Bergordnungen von Christian Heinrich Gottlieb Hake, Sulzbach 1825, Seiten 430-433

1834 unter dem 28. Januar Bergmeister Christian Büttner vom Bergamt Kronach zum Salzamt Berchtesgaden, und dann 1837 aus Gesundheitsgründen in den vorzeitigen Ruhestand gesetzt und zieht nach Bamberg Am Sand H.-Nr. D IV 2025 und starb dort am 16.08.1851.
Thomas Schiller
1834 - 1835 Bergmeister Thomas Schiller zum Berg- und Hüttenamt Stadtsteinach in Kronach. Im Januar 1836 versetzt zum Bergamt Amberg

Ulrich Graf
1836 – 1837 Berg- und Salinen Praktikant Ulrich Graf in Kronach

Johann Baptist König
1837 - 1841 Der Verweser Johann Baptist König im Bergamt Kronach. Am 29.6.1841 wird König vom Berg- und Hüttenamt Stadtsteinach in Kronach als Bergmeister und Bergamtsvorstand zum Bergamt Amberg versetzt. (Regierungsblatt für das Königreich Bayern Nro. 23 vom Montag 5. Juli 1841, Seite 410)

Josef von Schab
1841 – 1846 Im obigen Regierungsblatt des Königreichs stand: “dem Berg- und Salinenpraktikanten Joseph von Schab zum Berg- und Hüttenamtsverweser von Stadtsteinach zu Kronach in provisorischer Eigenschaft zu ernennen“. In: Regierungs-Blatt für das Königreich Bayern Nr. 23, München Montag 5. Juli 1841, Seite 405. Am 8.7.1844 mußte von Schab mit Wohnung und Amtsbüro in das Kronacher Darrhaus H.-Nr. 33 umziehen. (Fränkischer Tag vom 6.2.1975, aus der Häuserchronik). 1846 kommt Josef von Schab zum Bergamt Amberg.
„unter dem heutigen Tage (14.1.1867) den Bergmeister Joseph von Schab zu Amberg in Anerkennung seiner ersprieslichen Dienste den Titel und Rang eines Bergrathes tax und stempelfrei zu verleihen“. In: Regierungsblatt für das Königreich Bayern Nr. 4 München Mittwoch 23.1.1867, Seite 87. (01.) 20. 07. 1869, Joe von Schab zum Bergrat in Amberg nach Traunstein berufen

Martin Lutz
1847 – 1853 Bergmeister Martin Lutz im Bergamt Kronach
Martin Lutz von Kronach nach Königshütte versetzt (Bamberger Zeitung Nr. 219 vom Montag 08.08.1853. Ab September 1856 von Königshütte nach der Kgl. General Bergwerks- und Salinen Administration nach München

Johann Evangelist Mayer
1853 – 1855 Bergmeister Johann Evangelist Mayer von Rosenheim zum Bergamt Stadtsteinach in Kronach (Bamberger Zeitung Nr. 219 vom 08.08.1853 ??)

30.07.1855 Bergamt Stadtsteinach zu Kronach wird aufgelöst und der Bergrevier Steben zugeteilt. (Regierungs-Blatt 1855, Seite 955)

1853 – 1858 Bergmeister Reinsch vom Bergamt Mittelbexbach zum Bergamt Steben
Friedrich Reinsch geb. Wunsiedel studiert 1840 in Freiberg (Nr. 1466) und wurde nach Königshütte versetzt (Bamberger Zeitung Nr. 202, vom Samstag 24.07.1858).

18xx – 1853 Bergmeister Döhlemann im Bergamt Steben (vorher Saline Kissingen).
Ludwig Wilhelm Döhlemann studiert 1842 in Freiberg (Nr. 1519). Geht nach München

Das Tagblatt der Stadt Bamberg Nr. 340 vom 11.12.1850 schreibt, das der Berg- und Salinenpraktikant Anton Eduard Goßmann von Bamberg zum Bergmeister in Bodenmais ernannt wurde.
1858 – 1869 Bergmeister Eduard Anton Goßmann vom Bergamt Bodenmais wurde zum Bergamt Steben versetzt (Bamberger Zeitung Nr. 312 vom Donnerstag 11.11.1858)


01.01.1867 Von da an nur noch 7 Bergreviere: Amberg, Bayreuth, Bodenwöhr Kissingen München und Steben, sowie Sankt Ingbert.
In: Bayerische Zeitung 1866, Seite 2898

1846 - (01.) 20. 07. 1869 Joe von Schab, Bergrat in Amberg nach Traunstein berufen

Georg Wehrmann, Bergamts-Officant in Steben

1867 – 1889 Bergamtmann Johann Carl Hahn vom Bergamt Wunsiedel in Brandholz
(Goldkronach) zum Bergamt Bayreuth
Studiert 1849 in Freiberg (Nr. 1686)
* 06.09.1824 in Bingert/Pfalz, + 25.10.1896 Bayreuth
Hahn war von 1877-1879 im Bayerischen Landtag für den Wahlbezirk Bayreuth

Zusammenstellung: Berthold Schwämmlein - Liste unvollständig (März 2017)

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